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Den richtigen Weg einschlagen

Der Mittelstand sichert mit Existenzgründungen, Investitionen und Innovationen wirtschaftliches Wachstum und Beschäftigung im Freistaat Bayern. Maßgeschneiderte Förderinstrumente der bayerischen Mittelstandspolitik schaffen dafür bestmögliche Rahmenbedingungen und verbessern die Marktchancen gerade auch für kleinere Betriebe. Dazu kommen Förderprogramme des Bundes und der EU, die sich besonders im Technologiebereich stark mit Zuschüssen für spezielle Forschungs- und Entwicklungsprojekte engagieren.

Die Auswahl an öffentlichen Förderprogrammen ist entsprechend groß. Sie reicht von Innovationsgutscheinen für kleine Unternehmen und Handwerksbetriebe über zinsgünstige Darlehen der LfA Förderbank Bayern und der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau bis hin zum Coaching für Gründer und Nachfolger.

Eine Broschüre (PDF-Download) gibt potenziellen Antragstellern einen Überblick über die wichtigsten Fördermöglichkeiten für Unternehmer und Freiberufler in Bayern, geordnet nach Förderbereichen – von Außenwirtschaft bis Umwelt. Praxisnah und übersichtlich skizziert sie passende Förderangebote. Dort finden Sie Antworten auf Fragen wie:

  • Wer, was und wie wird gefördert?
  • Wo wird die Förderung beantragt?
  • Wer sind die Ansprechpartner?

Eine gute Orientierungshilfe ist auch der Förderwegweiser der LfA Förderbank Bayern im Internet. Hier können Sie Schritt für Schritt die passende Förderart für Ihr Unternehmen ermitteln. Einzugeben sind die Branche, die Art des Vorhabens sowie einige Details.

Die LfA Förderbank Bayern steht auch als Anlauf- und Beratungsstelle für alle Fragen der Förderung bereit. 

Wenn Sie darüber hinaus nach speziellen Fördermöglichkeiten, etwa Zuschüssen für ein technologisch anspruchsvolles Projekt mit Pioniercharakter, suchen, sollten Sie auch die umfassende Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie nutzen. Anhand der Kriterien Fördergebiet, Berechtigte, Fördergebiet und -art können Sie dort alle relevanten Programme des Bundes, des Freistaats und der EU aufgelistet finden.

Förderanträge sind außer bei der LfA und den speziellen Förderstellen auch bei Hausbanken, Bezirksregierungen, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und Branchenverbänden erhältlich. Wichtig: Jede LfA- oder KfW-Finanzierung wird über die Hausbank beantragt und ausbezahlt. Und: Der Antrag muss gestellt werden, bevor das zu fördernde Vorhaben begonnen worden ist. Ob Förderungen auf verschiedenen Ebenen wie Bayern, Bund oder EU miteinander kombiniert werden können, hängt vom konkreten Projekt ab. Zudem sind dabei Höchstgrenzen für die Gesamtförderung zu beachten. 

Tipp: Fachkräfte ausbilden - gefördert vom Staat

In einer Zeit, in der sich ein Mangel an Fachkräften abzeichnet, sind gerade für kleine und mittlere Betriebe die arbeitsmarktpolitischen Hilfen (PDF-Download) interessant. Darunter werden Förderprogramme für die Ausbildung, Eingliederung und Qualifizierung benachteiligter Gruppen von Schulabgängern oder Arbeitnehmern, zum Beispiel Behinderten oder Langzeitarbeitslosen, zusammengefasst. Zwei Beispiele: So unterstützt die Initiative „Fit for work“ des Freistaates Bayern unter anderem Betriebe, die Hauptschüler aus den Praxisklassen bayerischer Hauptschulen oder Jugendliche ohne Schulabschluss ausbilden, mit Zuschüssen. Zudem können kleine und mittlere Gewerbebetriebe sowie Freiberufler einen Ausbilderkredit in Anspruch nehmen, wenn sie lernbeeinträchtigte und sozial benachteiligte Jugendliche in anerkannten Ausbildungsberufen ausbilden.

Interne Links:

Was sollte man bei der Beantragung von Fördermitteln beachten?

Wo kann ich mich über Förderangebote informieren und beraten lassen?

 

 

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