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Kooperationsfelder

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Stahlträger Hochhaus

Gemeinsam erfolgreich

Kooperationen und Netzwerke mit anderen Unternehmen bieten dem Mittelstand in Bayern große Chancen. Sie verteilen den Aufwand auf mehrere Schultern und vermehren die Gelegenheiten am Markt. Gleiches gilt für die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Denn viele Mittelständler verfügen nicht über eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilungen und greifen deshalb Innovationsimpulse und Know-how von außen auf.

Netzwerke mit Zulieferern und Großunternehmen wie in der bayerischen Automobilbranche helfen dem Mittelstand, etwa im Einkauf Skalenvorteile zu nutzen und Logistik- und Produktionsprozesse zu optimieren. Nicht umsonst orientieren sich viele Kooperationen in ihrer Grundidee am traditionellen und bewährten Genossenschaftsprinzip.

Eine Kooperation kann zudem die Kundenorientierung des Unternehmens enorm stärken. Viele Kunden schätzen es, wenn das Unternehmen ihnen Services rund um das eigentliche Produkt anbieten kann. Ist dies einem Betrieb aus eigener Kraft nicht möglich, kann er diese Leistung bei einem Kooperationspartner einkaufen, um so dem Kunden das gewünschte Komplettpaket anbieten zu können. Ganz zu schweigen von den Möglichkeiten, über eine erweiterte Angebotspalette neue Kunden zu gewinnen oder Geschäftsfelder intensiver abzudecken.

 

Ratgeber: 10 Schritte für eine erfolgreiche Kooperation 

  • Definieren Sie Ihre Ziele für die gewünschte Kooperation: Was wollen Sie damit erreichen (zum Beispiel neue Märkte erschließen, Produkte weiterentwickeln, Konditionen im Einkauf verbessern, Logistikprozesse optimieren)?
  • Schärfen Sie Ihr eigenes Profil und legen Sie Ihren Beitrag fest. (Was hat der Kooperationspartner von einer Zusammenarbeit mit Ihnen? Wie sieht eine Win-win-Situation für ihn aus?)
  • Formulieren Sie Ihre Anforderungen an den Kooperationspartner. (Wie kann er Ihr Leistungsangebot ergänzen? Wie sieht die Win-win-Situation für Sie aus)
  • Den richtigen Partner suchen und auswählen: Nutzen Sie zum Beispiel die Datenbank Key Technologies von Bayern International, die Angebote der Cluster-Offensive, der IHK und HWK und des Auftragsberatungszentrums für öffentliche Aufträge (ABZ). 
    Bei Kooperationen mit dem Ausland helfen Ihnen die Partner der Außenwirtschaft und das EU-Netz Bayern im Rahmen des Enterprise Europe Network (EEN) weiter. 
    Tipp: Bei Kooperationen mit Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen im In- und Ausland können Sie Innovationsgutscheine nutzen. 
  • Gleichen Sie frühzeitig die Ziele zwischen den Partnern ab: Das vermeidet Enttäuschungen und falsche Erwartungen, außerdem erleichtert es die Erfolgskontrolle.
  • Legen Sie einen Verantwortlichen im Unternehmen für die Kooperation fest und gestalten die Organisation: Die Zusammenarbeit mit Partnern ist kein Selbstläufer, sondern muss bewusst gesteuert werden.
  • Planen Sie Kooperationsmaßnahmen und verabschieden Sie Maßnahmen mit Meilensteinen.
  • Implementieren Sie den Maßnahmenkatalog im Unternehmen und kommunizieren Sie die Ziele an alle Mitarbeiter, die davon betroffen sind. Auch die Öffentlichkeit sollte zum Beispiel durch eine Pressemitteilung informiert werden.
  • Eine permanente Erfolgskontrolle mit Ziel-/Ist-Abgleich ist für das Gelingen unerlässlich, sonst verläuft die Kooperation schnell im Sand.
  • Auf der Basis der erreichten Ergebnisse sollte die Zusammenarbeit laufend optimiert und aktualisiert werden.

 

Interne Links:

Wie finde ich den richtigen Partner?

 

 

 

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