Veranstaltungen

Hier finden Sie aktuelle Veranstaltungen der Partner des bayerischen Mittelstandes.

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03. Juni 2019 - 08. Juni 2019 In Kalender eintragen

Delegationsreise des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Energie und Technologie nach Montréal und Toronto in Kanada

Vom 3. bis 8. Juni 2019 bietet das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie eine Delegationsreise nach Montréal und Toronto in Kanada an. Das Angebot richtet sich an Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder bayerischer Unternehmen sowie Wissenschaftler aus den Bereichen Sustainable/Advanced/Digital Mobility, Elektromobilität, Robotics, Automobil, Bahntechnik, IoT, Big Data, Machine Learning, KI. Mit der Delegationsreise sollen neue Geschäftschancen und Kooperationsfelder erschlossen und bestehende Geschäfts-und Kooperationskontakte vertieft werden. Zusätzlich zum Konferenzprogramm der Movin’On in Montréal wird ein Programm mit Unternehmensbesuchen, Kooperationsgesprächen und Netzwerkveranstaltungen angeboten, auch in Toronto mit seiner sehr starken Automobilindustrie in einer der wichtigsten Tech-Regionen Nordamerikas. Für Wissenschaftler können unter Umständen auch Zusatztermine mit wissenschaftlichen Institutionen zur Projektanbahnung vereinbart werden. Die Delegationsreise findet anlässlich des 30. Jubiläumjahres der Partnerschaft Bayern-Québecstatt.

Die Konferenz Movin’On by Michelin in Montréal (4.– 6. Juni 2019) ist eine der wichtigsten Konferenzen zu „sustainable mobility“ mit über 5.000 Teilnehmern aus 60 Ländern und über 150 Partnern. Zum Bereich „sustainable mobility“ gehören die verschiedensten Ansätze nachhaltiger Verkehrskonzepte und -mittel auch aus der Automotive-Branche. Die Chancen, auf dieser Reise interessante Kontakte für Kooperationen zu knüpfen sind dabei besonders hoch: Allein die „intelligent electric vehicle“ Industrie in Montreal beschäftigt mehr als 3.000 Personen in ca. 40 Unternehmen, davon namhafte OEMs wie Nova Bus (Volvo Group), Bombardier Recreational Vehicles (BRP) und Prevost. Zu „advanced mobility“ im Sinn der Verknüpfung verschiedener Verkehrsteilnehmer und -mittel untereinander gehört auch z.B. Bahntechnik mit wichtigen Akteuren wie Bombardier Transport, Alstom und Thales. In Montréal gibt es fast 30 Forschungsgruppen, die mehr als 800 Patente und 40 Lizenzen in Batterietechnologien halten. Montréal hat in den vergangenen Jahren einen Boom bei F&E und in der Anwendung von künstlicher Intelligenz erlebt. Google, Facebook, Microsoft, Samsung und Thales haben ein F&E Lab vor Ort gegründet.

All diese Akteure sind auch Teilnehmerder Movin’On by Michelin. Durch eine Online-Plattform auf der Movin’On sind B2B-Termine (Brain Dates) im Rahmen der Konferenz ohne großen Aufwand möglich. Toronto ist diedrittgrößte Stadt Nordamerikasmit traditionell sehr starker Automobilindustrie und bildet mit naheliegenden Städten wie Waterloo eine der wichtigsten Tech-Regionen Nordamerikas. General Motors, Ford und Fiat Chrysler betreiben insgesamt sechs Werke im Großraum Toronto. GM hatseinzukünftiges Software Engineering Hub in Toronto. Wichtige ICT-Unternehmen wie IBM, Alphabet (Google), Microsoft, Cisco und HP haben in Torontoalle wichtigen Aktionsfelder. Ein einzigartiges Projekt von Google und seiner Tochtergesellschaft Sidewalk Labs ist ein neues Stadtentwicklungsprojekt, dass an der Küste Torontos die ultimative Smart City und eine Brutstätte für urbane Innovation entwickeln soll. Partner der Reise sind u.a. dieThemenplattform Vernetzte Mobilität des Zentrum Digitali-sierung.Bayern, das Cluster Automotive von Bayern Innovativund die Bayerische Forschungsallianz (BayFOR, WKS Bayern-Québec).

Weitere Informationen

Anmeldung

3. – 8. Juni 2019, Delagationsreise nach Montréal und Toronto / Kanada

04. Juni 2019 - 07. Juni 2019 In Kalender eintragen

Delegationsreise unter Leitung von Staatsminister Hubert Aiwanger nach Polen

Der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger wird vom Dienstag, 4. Juni bis zum Freitag, 7. Juni 2019 eine Delegationsreise nach Polen leiten. Stationen werden die Dreistadt (Danzig-Sopot-Gdynia), Warschau und Breslau/Wroclaw sein. Thematische Schwerpunkte sind „Vernetzte Technologien in Produktion, Logistik und Energie/Infrastruktur.“ Polen hat sich in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Volkswirtschaften in der Region entwickelt. Mittlerweile ist das Land in den Top 25 Volkswirtschaften der Welt angekommen und wird laut Meinung von Experten künftig eine Konjunkturlokomotive der mittel- und osteuropäischen Länder (MOEL) bilden. Die polnische Wirtschaft glänzt mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum des BIP von über 3 % in den letzten zehn Jahren. Mit 38,4 Millionen Einwohnern und einem pro Kopf-Einkommen von 12.118 Euro (2017) stellt Polen einen interessanten Absatzmarkt und Investitionsstandort mit einer zunehmend konsumfreudigen Bevölkerung dar. Es ist mit einem bayerisch-polnischen Handelsvolumen von ca. 17,9 Mrd. Euro in 2017 nach der Tschechischen Republik der wichtigste Handelspartner Bayerns unter den neuen EU-Mitgliedsstaaten und der siebtwichtigste Handelspartner weltweit.

Der im Februar 2017 verabschiedete „Plan für verantwortungsvolle Entwicklung“ soll durch Reindustrialisierung und Digitalisierung, durch die Mobilisierung von Investitionen und Kapital und die Förderung benachteiligter Regionen die Grundlage für einen raschen, weiteren Aufschluss zu den großen europäischen Industrienationen schaffen. Dabei sollen Nischen in verschiedenen Industriezweigen gefördert werden, beispielsweise im Bereich der Luftfahrt und dem Schiffsbau sowie bei der Elektromobilität. Der Plan sieht außerdem eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung vor. Bedingt durch den Fachkräftemangel ist eine stärkere Digitalisierung und Automatisierung vieler Branchen unausweichlich. Auch der Business Service Bereich hat sich in den vergangenen Jahren lebendig entwickelt (mehr als 1.200 Business Service Center mit rund 280.000 Beschäftigten). Die wirtschaftlich stärkste Region in Polen ist die Woiwodschaft Masowien mit der Hauptstadt Warschau. Dienstleistungen aus den Bereichen Handel, Logistik sowie Information und Kommunikation tragen hier insgesamt rund 35 Prozent zur Bruttowertschöpfung bei.

Zudem erstreckt sich ein wirtschaftsstarker Korridor von der „Dreistadt“ Danzig-Gdynia-Sopotan der Ostsee über Warschau bis in den Süden. Der wirtschaftlich starke Süden (mit Breslau) trumpft durch eine gute infrastrukturelle Anbindung sowie die Nähe zu Deutschland, Tschechien und der Slowakei auf. Ziel der Reise ist es, durch Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern und mit Wirtschaftsvertretern zur weiteren Vertiefung der Wirtschaftsbeziehungen beizutragen. Das Angebot der Delegationsreise richtet sich vor allem an Geschäftsführer bayeri-scher Unternehmen den Bereichen „Vernetzte Technologien in Produktion, Logistik und Energie/Infrastruktur“ und wird die Teilnehmer mit Akteuren aus der Wirtschaftsförderung in Polen, wichtigen polnischen Akteuren und inländischen wie deutschen, vor Ort tätigen Unternehmen dieser Bereiche in Kontakt bringen.Neben den politischen Gesprächen von Staatsminister Aiwanger werden für die Wirtschaftsdelegation Informationsveranstaltungen zu den jeweiligen Standorten sowie Branchen-Roundtables bzw. Kontaktgespräche mit der polnischen Wirtschaft, Erfahrungsaustausch mit bereits in den Regionen tätigen deutschen Unternehmen und Be-triebsbesuche angeboten. Neben einem organisierten Gruppenprogramm werden Sie auch genügend Zeit und Raum für das bilaterale Kennenlernen und die Vernetzung untereinander haben. Eine ideale Gelegenheit zur Vernetzung wird auch die Teilnahme der Delegation am traditionellen Sommerfest des Generalkonsulats Breslau (mit einem Amtsbezirk von 5 Woje-wodschaften) sein, dessen Länderpartner 2019 Bayern sein wird.

Ist Ihr Interesse an der Reise geweckt? Bitte teilen Sie uns bis spätestens Donnerstag, den 28. Februar 2019 unter bayern-international.de/polen2019 Ihr Interesse mit vollständiger Angabe der Adresse und ggf. Ihrer Interessen und Ziele für Polen und die bereisten Regionen mit. Sie werden dann zu einer Teilnahme eingeladen und erhalten weitere Informationen zur Reise und zu den Anmeldemodalitäten. Damit können Sie sich dann verbindlich anmelden. Sollte die Zahl der interessierten Unternehmen die vorhandenen Flug- und Hotelkontingente überschreiten, ist eine Auswahl der Unternehmen erforderlich, bei der insbesondere die Branchenzugehörigkeit berücksichtigt wird. Die Reisekosten (Flug und Hotelübernachtung) sowie die Kosten für Ihr eventuelles individuelles Programm sind von Ihnen selbst zu tragen. Die Kosten für das gemein-same Programm werden im Rahmen der Außenwirtschaftsförderung durch den Freistaat Bayern getragen.

4. – 7. Juni 2019, Delegationsreise unter Leitung von Staatsminister Hubert Aiwanger nach Polen, Warschau – Breslau – Danzig

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