Veranstaltung

04. Februar 2020 In Kalender eintragen

Chile: Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Verpackungsindustrie in München

Als einer der weltweit größten Exporteure frischer Nahrungsmittel und Früchte ist Chile ein ‎bedeutender Markt für die Verpackungsindustrie. Im Jahr 2018 betrug die Ausfuhr von Nahrungsmitteln ‎rund 16 Mrd. US-Dollar. Davon gingen rund 2,8 Mrd. US-Dollar in die EU, die für Chile einer der wichtigsten ‎Absatzmärkte darstellt.‎ Als erstes Land in Lateinamerika hat Chile ein Gesetz zur erweiterten Produzentenverantwortung ‎erlassen, das Extended Producer Responsibility Law (REP). Das Gesetz regelt die ‎Kreislaufwirtschaft von Verpackungsmaterialien und Behältern. ‎Die Verpackungsindustrie gilt als einer der Pioniere bei der digitalen Transformation und ‎Automatisierung. Wachsendes ökologisches Bewusstsein und zunehmende Prozessoptimierung durch Digitalisierung ‎erzeugen eine große Dynamik in der Branche. ‎Gleichzeitig steigen die Anforderungen hin zu nachhaltigen Lösungen. Die Nachfrage ‎nach ‎umwelt- und ressourcenschonenden Verpackungen wächst stetig: Laut einer ‎internationalen Ipsos-Studie erwarten 75 % aller Konsumenten ‎von den Anbietern Produkte, ‎bei denen so wenig Verpackungsmüll wie möglich entsteht.‎ Bei dieser Veranstaltung „Chile - Digitalisierung und Nachhaltigkeit in ‎der Verpackungsindustrie", die gemeinsam mit dem Lateinamerikaverein, dem Handelsbüro Chiles in Deutschland – ProChile, der Bayerischen Repräsentanz für Südamerika und dem bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie durchgeführt wird, werden Sie über innovative und nachhaltige Lösungen in der Verpackungsindustrie und ihre Anwendungsmöglichkeiten im chilenischen Markt informiert.

Weitere Informationen

4. Februar 2020, 8.30 – 13.30 Uhr, IHK für München und Oberbayern, Handelskammersaal (2. OG), Max-Joseph-Str. 2, 80333 München