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30. November 2018 - 28. Februar 2019 In Kalender eintragen

Förderprogramm für FuE-Kooperationen zwischen deutschen und schwedischen Unternehmen

Die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Schweden werden derzeit weiter ausgebaut. Im Rahmen der politischen Kooperationserklärung (PDF auf externem Server) beider Länder von 2017 tritt Schweden beispielsweise auch als Partnerland auf der Hannover Messe 2019 auf. Vor allem in vier Bereichen soll die Annäherung einen Innovationsschub für beide Seiten bringen: Elektromobilität, E-Health, Testanlagen für Innovationen und die Digitalisierung kleiner und mittelständischer Unternehmen. Um die technologischen Herausforderungen der jeweils hochentwickelten Industrieländer zu lösen – Stichwort Digitalisierung, Globalisierung, Klimawandel - werden Innovationen gebraucht. Gemeinsame FuE-Aktivitäten werden dafür gezielt gefördert.

Mit der im Oktober eröffneten Förderrunde erhalten bei deutsch-schwedischen FuE-Partnerschaften beide Seiten Fördermittel aus nationalen Töpfen. Für deutsche Unternehmen bedeutet das eine Förderung über das Bundesprogramm ZIM (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand). ZIM fördert auch andere FuE-Projekte deutscher Unternehmen mit ausländischen Partnern. Aber mit diesem Förderaufruf ist garantiert, dass beide Seiten Fördermittel erhalten. Denn teilweise werden internationale Technologieprojekte erschwert durch die unterschiedlichen Förderregelungen der beteiligten Länder.

Von Antragstellern wird erwartet, dass die eingereichten Projekte zu marktreifen Lösungen für Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren führen. Bei diesem Aufruf wird vorausgesetzt, dass es eine ausgewogene Zusammenarbeit mindestens eines schwedischen und eines deutschen mittelständischen Unternehmens gibt, die jeweils wesentliche Beiträge zu dem Projekt leisten. Die Deutsch-Schwedische Handelskammer ergänzt: "Die Beteiligung von weiteren Unternehmen und Forschungseinrichtungen ist möglich. Durch die Kooperation der Teilnehmer aus beiden Ländern soll ein ersichtlicher Mehrwert erzielt werden, beispielsweise eine verbesserte Wissensgrundlage, Zugang zu FuE-Infrastrukturen oder neue Anwendungsbereiche."

Antragsberechtigt sind alle mittelständischen Unternehmen im Sinne der ZIM-Richtlinie und nichtwirtschaftlich tätige öffentliche bzw. gemeinnützige private Forschungseinrichtungen als deren Partner. Die Projektteilnehmer aus Schweden und Deutschland finanzieren ihre Kosten aus den jeweiligen nationalen Förderprogrammen und ergänzend mit eigenen Mitteln.

Bis zum Stichtag am 13. März 2019 müssen die Partner unter anderem einen kurzen gemeinsamen Antrag in englischer Sprache stellen, der von allen Teilnehmern rechtsgültig unterschrieben sein muss. Außerdem ist ein Kooperationsvertrag beizufügen, der die Bedingungen der Zusammenarbeit regelt. Zur gleichen Zeit sind auch die nationalen Anträge gemäß den jeweiligen Förderrichtlinien zu stellen.